man braucht eine gute Verbindung

Liebe Leser unserer Gemeindenachrichten,
„Eine gute Handyverbindung ist heutzutage, das A und O. Ohne geht gar nichts!“ Diese Aussage können sicher viele Jugendliche und Erwachsene in unserer Zeit heute gut verstehen. Wenn man etwas erledigen will, egal ob Anruf, SMS, Whatsapp etc., braucht man eine gute Verbindung. Sonst dauert es ewig und nervt nur. Im schlimmsten Fall kann man das, was man machen wollte, gar nicht machen. Um eine gute Verbindung zu haben, muss man etwas tun. Zum einen, braucht man ein funktionierendes Empfangsgerät. Zum anderen, etwas womit man empfangen kann. Beim Handy ist das die SIM-Karte. Auf dieser sind die Daten, die es ermöglichen zu telefonieren oder das Internet zu nutzen. Und zu guter Letzt braucht man einen Funkmast, der pausenlos sendet und empfängt und damit die Verbindung zu anderen oder dem Internet herstellt.

Mit einer ähnlichen Erklärung sind wir in diesem Jahr in das Thema unserer „Konfirmanden – Junge Gemeinde – Rüstzeit“ gestartet. Dabei war den insgesamt 42 Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Frage, was das Ganze mit Gott und unserem christlichen Glauben zu tun hat.
Die Antwort ist ganz einfach.
Mit Gott ist es genauso. Eine gute Verbindung zu Gott, entsteht nicht vom Warten. Ich muss etwas dafür tun. Ich brauche ein Empfangsgerät. Also mich selbst als Mensch. Ich brauche etwas, womit ich das empfangen kann. Das ist schon integriert und muss nicht gekauft werden. Mein Herz und meine Seele. Ich brauche einen Funkmast, der permanent sendet. Auch den gibt es: Gott. Und so wie ich in meine Handyverbindung Geld und oft auch Zeit stecke, so muss ich auch in die Verbindung zu Gott investieren. Dieses Investieren, ist wesentlich vielfältiger. Ich kann beten, Bibel lesen, mit Freunden darüber reden, in den Gottesdienst gehen, andere christliche Veranstaltungen besuchen usw. Das einzig wirklich Wichtige dabei ist, dass ich es mache. Dabei spielt es keine Rolle, ob früh oder Abend oder mitten am Tag. Es ist egal ob laut oder leise. Es ist auch egal, ob ich das alleine mache oder in einer Gruppe. Ich muss die Verbindung zu Gott wollen und daran arbeiten. Gott sendet zu jeder Zeit, an jedem Ort an uns. Er schenkt uns Liebe und Vertrauen. Er will uns stärken und helfen. Er will einfach für uns da sein wie ein guter Freund. IMMER. ÜBERALL. OHNE ENDE. Wir müssen dieses Geschenk nur annehmen und dürfen es ohne feste Vertragsbindung auf ewig nutzen. Ohne auch nur einen Cent dafür zu bezahlen.

Die Jugendlichen hatten auf der Rüstzeit die Chance, ihre Verbindung zu Gott zu hinterfragen und zu überdenken. Doch nicht nur der geistliche Aspekt spielte eine wichtige Rolle. Ebenso war die Gemeinschaft miteinander ein wichtiger Punkt. Diese wurde beim gemeinsamen Tischtennis spielen, Bunten Abend, Geländespiel und in jeder freien Minute voll ausgelebt. Das Rittergut Schilbach im Vogtland bot hierfür optimale Bedingungen sowohl im, als auch um das Haus herum. Und auch die Verpflegung vor Ort liess keine Wünsche offen. Dass eine Gruppe viel aushalten kann, wurde vor allem bei der sehr schneereichen Heimfahrt deutlich. Dank dem bereitwilligen Einsatz der Jugendlichen wurde so mancher Berg bezwungen, der alleine unmöglich zu schaffen gewesen wäre. Wir sind Gott dankbar für die wunderbare und gesegnete Zeit.

In diesem Sinne wünsche ich ihnen einen guten Start in die wärmere Jahreszeit. Bleiben sie in Verbindung mit Gott!

Ihr Gemeindepädagoge Philipp Lange